Neutrale Beratung Treuhand

Privatplanung - Gefragt ist Unabhängigkeit

Handelszeitung

Mit einer privaten Gesamtplanung werden das vorhandene Vermögen, die Schulden und die bestehende Alters- und Todesfallvorsorge unter Einbezug der kurz-, mittel- und langfristigen persönlichen Absicherungen und Ziele des Kunden umstrukturiert, ausgebaut, optimiert und mit steuerlichen Aspekten koordiniert. Und dies mit folgenden Zielsetzungen:
-     Erhebliche und nachhaltige Senkung der Steuerbelastung.
-     Sicherstellung eines ausreichenden Einkommens für den
      überlebenden (Ehe) Partner und das gemeinsame Alter
      nach Beendigung der Erwerbstätigkeit.
-     Ausgeglichene Vermögensstruktur, d.h. Aufbau verschiedener
      Vermögensstandbeine zur Senkung der Verluststruktur.
-     Gegenüber bisher, höhere Vermögenszunahme als Resultat von
      Steuereinsparungen und höheren Anlagerenditen.
-     Optimales Verhältnis zwischen Vermögenswerten und Schulden.
-     Sicherstellung eines ausreichenden Einkommens nach
      einer allfälligen Frühpensionierung.
-     Vorbereitung der Vermögensübertragung auf die Kinder.
-     Regelung der wirtschaftlichen Beziehung der (Ehe-) Partner
      auf Auflösung der Ehe/Partnerschaft durch Tod oder Scheidung.
-     Planung der Geschäftsnachfolge bei Unternehmern.


Trennung von Beratung und Produkteverkauf
Bei einer seriösen Privatplanung müssen die Planung einerseits und ihre anschliessende Realisierung mit bestimmten Finanzprodukten anderseits strikte voneinander getrennt werden. Die Planung muss unabhängig von bestimmten Produkten und damit frei von Interessenkonflikten vorgenommen und ausschliesslich auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtet werden. Bestimmte Produkte sollten in der konzeptionellen Phase keine Rolle spielen, wohl aber Produktekategorien wie Kapitalversicherungen, Aktien, Anlagefonds, Liegenschaften, Pensionskassenlösungen usw. Das Honorar für die Planung sollte dem Zeitaufwand entsprechen.

Weiss der Kunde aufgrund vorgelegter Planung was er will, sollte er die Wahl haben, die für ihn geeigneten Finanzprodukte entweder selbst einzukaufen aufgrund eines persönlichen Offertvergleichs oder aber entsprechende Offertvergleiche über den Ersteller der Gesamtplanung einzuholen. Dieser dürfte in den meisten Fällen besser qualifiziert sein, die eingegangenen Offerten professionell zu beurteilen als der Kunde, der meistens Laie auf diesem Gebiet ist. Wer kennt schon die Überschusssysteme der Versicherungsgesellschaften, die in der Vergangenheit tatsächlich ausbezahlten Überschüsse im Vergleich zu den offerierten, die versteckten Kosten von Anlagefonds oder die effektiven Kosten von Wertschriftentransaktionen?

Banken und Versicherungen als Allfinanzberater
Die Gross-, Kantonal- und Privatbanken mit ihren Private-Banking-Abteilungen sowie einige Versicherungsgesellschaften mit speziellen Allfinanzabteilungen versuchen mit grossen Anstrengungen, sich als Finanzberater für Privatpersonen zu etablieren. Dabei steht allerdings der Verkauf eigener Anlagefonds, Lebensversicherungen sowie Pensionskassenlösungen im Vordergrund. Die umfassende, auf die konkreten Bedürfnisse des Kunden ausgerichtete und deshalb oft auch aufwendige Beratung des Kunden kommen dabei meistens zu kurz.

Die Credit Suisse offeriert zudem über ihre Tochter Winterthur eigene Versicherungsprodukte. Die anderen Banken kooperieren mit einzelnen Versicherungsgesellschaften, so z.B. die Kantonalbanken mit der Providentia oder neuestes die Raiffeisenbanken mit der Helvetia Patria. Man versucht also das Geschäft im eigenen Haus zu behalten.
Fazit: Achtung bei der Wahl des Beraters

Die persönliche Finanzplanung sollte nicht von einem Produkteanbieter erstellt werden, da dieser in der Regel versucht, sein eigenes Produkt zu verkaufen. Zudem fehlt es ihm oft am notwendigen Fachwissen und anderen persönlichen Voraussetzungen für eine Finanzplanung mit hohem Kundennutzen.
Aber auch freischaffende Finanzplaner müssen sorgfältig evaluiert werden. Die wenigsten sind fachlich ausreichend qualifiziert, die meisten sind abhängig von bestimmten Produkteanbietern oder von Provisionen, weil sie für die Planung kein Honorar verlangen und deshalb Produkte verkaufen müssen, um überleben zu können.


Weitere Informationen



Lohnen sich Gesamtplanungen für Lohnempfänger überhaupt?

Trotz Lohnausweis stehen auch Lohnempfängern zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, um Steuern zu sparen und gleichzeitig ihre Vorsorge zu verbessern, zum Beispiel:

-     Nachzahlungen in die Pensionskasse für fehlende Beitragsjahre.
-     Sparen mit der Säule 3a.
-     Indirekte Amortisation von Hypotheken.
-     Steueroptimale Renovation von Liegenschaften.
-     Gestaffelter Bezug von Pensionskassenguthaben.
-     Aufstockung schwach belasteter Liegenschaften und Kauf
      einkommensteuerfreier Vermögensanlagen wie
      Einmalprämienversicherungen, Aktien oder Aktienfonds,
      Nachzahlungen in die Pensionskasse usw.
-     Verlagerung einkommenssteuerbelasteter Vermögenswerte wie
      Obligationen und Liegenschaften in einkommenssteuerfreie Anlagen,
      z.B. Einmalprämienversicherungen, Aktien und Aktienfonds usw.
-     Einkommenssteuerfreie Anlage der laufenden Überschüsse.
-     Schaffung von Schuldzinsen durch teilweise Fremdfinanzierung
      von Einmalprämienversicherungen.
-     Vorzeitige Vererbung von Vermögenswerten.
-     Bezug des Pensionskassenkapitals anstelle einer Rente.

        

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